
Dinah Eckerle pausiert im DHB-Team
27-jährige Torfrau setzt zunächst Fokus auf die Familie / Bundestrainer Gaugisch: „Wir bleiben im Austausch“
Knapp drei Wochen vor den nächsten Länderspielen steht in der Frauen-Nationalmannschaft bereits eine personelle Entscheidung für den Rest des Jahres fest: Torhüterin Dinah Eckerle wird im Jahr 2023 noch nicht in das Tor der DHB-Auswahl zurückkehren. Das teilte die 27-Jährige, seit Anfang März Mutter einer Tochter, Bundestrainer Markus Gaugisch in einem persönlichen Gespräch in Erfurt mit.
„Markus und ich waren nicht nur während meiner Schwangerschaft, sondern auch nach der Geburt im regelmäßigen Austausch. Es ist für mich immer etwas Besonderes, für Deutschland aufzulaufen und ich spiele gerne für die Nationalmannschaft“, sagt Eckerle. „Für uns als Familie ist aber der Mehraufwand vor allem mit Blick auf ein Großturnier in der aktuellen Situation noch nicht vereinbar. Daher haben wir die Entscheidung getroffen, dass unsere Tochter in den kommenden Monaten im Vordergrund stehen wird. Ich werde aber natürlich die Spiele verfolgen und von zu Hause aus mitfiebern.“
Ihr bisher letztes Länderspiel für die DHB-Frauen absolvierte Eckerle im Dezember 2021 beim WM-Viertelfinale gegen Spanien. Insgesamt kommt die Torhüterin auf bisher 75 Länderspiele. Nach mehreren Stationen und drei Jahren im Ausland wechselte die gebürtige Leonbergerin zu Saisonbeginn zurück nach Deutschland zum Thüringer HC.
„Dass Dinah sich vorerst für die Zeit mit ihrer sechs Monate alten Tochter entschieden hat, ist persönlich nachvollziehbar und natürlich respektieren wir das”, sagt Gaugisch.
Eckerle zählte zum Auftakt der Bundesligasaison zu den Leistungsträgerinnen des Thüringer HC. „Dinah zeigt, was für eine starke Torhüterin sie ist“, sagt Gaugisch. „Daher steht die Tür für eine Rückkehr 2024 selbstverständlich offen. Wir werden weiter im engen Austausch bleiben.”
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